Gesundmacher – Leinöl und biologisches Hanföl

Leinöl wird aus den reifen Samen von Öllein gewonnen. Es gibt kaltgepresstes und warmgepresstes Leinöl. Ersteres zeichnet sich durch eine goldgelbe Farbe aus, zweiteres ist eher gelblich braun. Das Öl hat einen würzigen Heuduft und ist im Geschmack leicht nussig. Die Leinöl Wirkung ist sehr gesund, dank seines hohen Gehaltes an Omega-3-Fettsäuren und Omega-6-Fettsäuren. Lein gehörte im eurasischen Kulturkreis zu einer der ersten Agrarpflanzen. Neben dem späteren Hanf- und Mohnöl ist sie die einzige historische Ölpflanze hierzulande. Schon anhand des hohen Omega-3-Fettsäuren-Gehaltes ist die Leinöl Wirkung eine steinzeitliche ernährungstechnische Errungenschaft. Leinöl wird gern mit Kartoffeln oder Quark gegessen. Auch bei Hering in Sahnesoße und bei Salaten findet es häufig Verwendung. Da sich auf Milchspeisen durch das Leinöl eine Ölschicht bildet werden diese nicht so schnell sauer. Früher war das vor allem im Sommer sehr nützlich. Vor allen Dingen in Österreich, in Schlesien und in der Lausitz ist Leinöl äußerst beliebt.

Verwendung findet es aber auch in Ölfarben als Bindemittel. Und in der Kosmetik wird es vor allem bei der Herstellung von Naturseifen benutzt. Allerdings gibt es auch kosmetische Produkte die natürliches Leinöl enthalten, ob es aber von der Haut aufgenommen wird ist noch umstritten. Festhalten kann man aber, dass Leinöl ein sehr gesundes und schmackhaftes Öl ist. Es lässt sich in der Küche wunderbar zum Würzen und abschmecken verwenden.

Ein weiteres sehr gesundes Öl ist biologisches Hanföl. Es zeichnet sich ebenso wie Leinöl durch sein hohes Omega-3-Fettsäuren-Gehalt aus und Hanf zählt genauso zu ältesten Nutzpflanzen der Welt. Allerdings ist der Hanfanbau in Deutschland und weiteren europäischen Staaten verboten. Begründet wird es damit, dass er genau wie Haschisch oder Marihuana rauschartige Zustände hervorrufen kann. Biologisches Hanföl hat auch einen hohen Linolsäuregehalt und fördert somit nicht nur die Zellerneuerung, sondern stärkt auch das Immunsystem. Da es nicht im körpereigenen Fettgewebe eingelagert wird, macht es auch noch schlank und kann unbekümmert verzehrt werden. Es eignet sich hervorragend als Begleitung bei Diäten. Auch für die Blutdruckregulierung ist es hilfreich.
In der Küche wird Hanföl wie jedes andere Öl auch eingesetzt und schmeckt wunderbar vor allen für kalte Speisen. Zum Braten ist es allerdings nicht geeignet, da es sich bei über 165°C zersetzt. Sein Geschmack ist nussig und erinnert an Kräuter. Auch ein äußerst gesundes und wohlschmeckendes Öl.